
Hören Sie auf, die Luft zu erwärmen – und fangen Sie an, die Menschen zu wärmen!
Waren Sie schon einmal in einer Umkleidekabine oder einem Umziehraum und haben das eiskalte Gefühl verspürt? Das ist wirklich schrecklich. Normalerweise liegt das daran, dass das Gebäude versucht, den gesamten Raum mit Gebläseluft zu erwärmen. Da die Wärme jedoch nach oben steigt, bleibt sie dort oben, während man selbst auf dem Boden friert.
Daher kommen hier die eingebauten Infrarotheizgeräte ins Spiel. Anstatt die Luft zu erwärmen, strahlen diese Geräte die Wärme direkt auf den Körper ab. Es ist fast sofort spürbar – sobald man unter das Gerät tritt, spürt man die Wärme sofort.
Die Wissenschaft hinter diesem Prinzip (vereinfacht ausgedrückt):
Stellen Sie sich die Sonne vor. Man spürt die Sonne nicht, weil die Luft um einen herum warm ist – man spürt sie, weil die Strahlen die Haut berühren. Diese Heizgeräte funktionieren genauso, nur mit Kurzwellen-Infrarotstrahlen.
Wir installieren diese Geräte direkt im Deckenbereich. Das hat den Vorteil, dass keine sperrigen Geräte herausschauen, Staub ansammeln oder durchbewegt werden können. So entsteht ein kleiner „Wärmetunnel“, der den „Kälteschock“ sofort beseitigt, sobald man den Raum betritt.
Technische Aspekte:
Wir verwenden dafür Quarzelemente. Warum? Weil sie widerstandsfähig sind. Sie können den ganzen Tag über ein- und ausgeschaltet werden, ohne kaputtzugehen. Zudem erreichen sie ihre maximale Temperatur sofort, sobald man den Schalter betätigt. Man muss nicht warten, bis sich ein Radiator aufgewärmt hat.
Aber Achtung: Diese Geräte verbrauchen viel Energie. Man kann sie nicht einfach in irgendeinen Steckdosenanschluss anschließen. Wenn die Verkabelung zu dünn ist oder die Sicherungen nicht ausreichen, kommt es zu Spannungsabfällen. Mit anderen Worten: Die Heizgeräte werden dann nicht richtig heiß. Stellen Sie sicher, dass Ihr Elektriker genau weiß, welche Gesamtlast entsteht, bevor er die Verkabelung anlegt.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte:
Infrarotstrahlen sind gerichtet. Wenn man außerhalb des Strahlbereichs steht, verschwindet die Wärme. Deshalb sollte man nicht einfach ein einziges, leistungsstarkes Heizgerät in die Mitte des Raumes stellen. Stattdessen sollten die Geräte in Form eines Netzes angeordnet werden. Dadurch entstehen überschneidende Wärmezonen – so wird jeder Punkt im Raum erwärmt.
Noch eine wichtige Sache: Diese Lampen werden sehr heiß. Stellen Sie sicher, dass die Deckenmaterialien feuerfest sind oder einen geeigneten Schutz haben. Man möchte schließlich, dass die Gäste warm bleiben – und nicht den Geruch von verbranntem Gips riechen.