
Auf der Produktionsfläche ist eine Dicke von 0,1 mm der entscheidende Punkt – sie bestimmt, ob eine Goldbeschichtung die Prüfung besteht oder nicht und somit in den Abfall gelangt. Wir haben diesen Infrarotheizer speziell für solche Anwendungen entwickelt – wo Wärme nicht zum Komfort dient, sondern als kontrollierbarer Prozessfaktor fungiert.
Was technisch wichtig ist:
Es handelt sich um direkte Strahlungswärme, die von einem Quarzin-Infrarotrohr ausgeht. Das Rohr erzeugt eine starke Strahlungsintensität im Kurzwellenbereich – dadurch gelangt die Wärme direkt zum Ziel, ohne dass zuvor die Luft erwärmt werden muss. Die Reaktionszeit ist sehr kurz – das Ein- und Ausschalten erfolgt nahezu sofort. Zudem bleibt das thermische Profil von Schicht zu Schicht konstant. Wir kombinieren das Rohr mit einem Reflektor, der den Strahl bündelt und so eine gleichmäßige Wärmeverteilung gewährleistet.
Praktische Eigenschaften:
Der Heizer kann mit einer 240-V-Steckdose betrieben werden. Der Gehäuse ist so konstruiert, dass er entweder auf einem Tisch oder Gestell montiert werden kann. Zudem verfügt der Heizer über einen einfachen Thermostat, mit dem man einen konstanten Betriebspunkt einstellen kann.
Warum dieser Heizer bei der Beschichtungstätigkeit funktioniert:
Uneinheitliche Temperaturen führen zu einer ungleichmäßigen Beschichtungsdicke. Dieser Heizer hält die Temperatur des Untergrunds konstant, sodass die Aushärtung gleichmäßig erfolgt und der Prozess innerhalb des 0,1-mm-Toleranzbereichs bleibt. Da es sich um Strahlungswärme handelt, wird kein Staub aufgewirbelt – außerdem geht keine Energie durch unnötige Erwärmung verloren. Dadurch wird die Aufwärmzeit verkürzt, die Kontrolle verbessert und weniger Produkte gehen als defekt zurück – besonders bei kleinen Chargen, bei denen kleine Abweichungen bereits zu erheblichen Verlusten führen können.
Praktische Details:
Infrarotheizungen funktionieren am besten, wenn der Strahl direkt auf die zu behandelnde Fläche trifft. Planen Sie daher von Anfang an die Positionierung sowie die Sichtlinie. Die Entfernung spielt ebenfalls eine Rolle: Zu geringe Entfernung führt zu lokalen Hotspots; zu große Entfernung verringert die Intensität der Wärme. Der Heizer funktioniert am besten in geschlossenen oder halbgeschlossenen Räumen, in denen keine Zugluft die Strahlungswärme beeinträchtigen kann. Halten Sie die Abstände konstant und verwenden Sie das mitgelieferte Gestell, um eine stabile und wiederholbare Positionierung zu gewährleisten.