
Wie man intelligente Infrarotheizgeräte wirklich zum Funktionieren bringt
Wenn man über die Verwendung von Infrarotheizgeräten in einem smarten Zuhause spricht, konzentriert man sich meist auf die App. Doch ehrlich gesagt: Die App ist der einfachere Teil. Der eigentliche Herausforderungsbereich liegt im Hardware-Bereich – genauer gesagt darin, wie das Gerät mit Stromspitzen umgeht und wie seine Komponenten funktionieren.
Wenn man mitten im Januar das Gefühl haben möchte, als wäre es Frühling, braucht man Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Diese heizt nicht den gesamten Raum auf, sondern sendet die Wärme direkt an den Körper des Benutzers. Es ist, als würde man in einen Sonnenstrahl treten.
Umgang mit Wasser und Dampf
Für diese Geräte verwenden wir den IPX5-Standard. Das bedeutet: Der Gehäuse kann auch bei direktem Wassereinschlag weiterhin funktionieren. Man sollte bedenken, wo diese Geräte normalerweise verwendet werden – in Bädern mit Dampf oder auf überdachten Terrassen. Das ist eine Katastrophe für elektronische Geräte. Schon ein kleiner Undichtigkeit oder eine erhöhte Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass das Steuergerät beschädigt wird. Um das zu verhindern, verschließen wir alle Verbindungsstellen mit speziellen Dichtungen. So bleibt die innere Struktur des Geräts trocken – man muss das Gerät daher nicht alle zwei Jahre ersetzen.
Der „Klick“ und der Stromverbrauch
Es klingt einfach, ein Heizgerät per Sprachbefehl oder über das Handy einzuschalten. Man benötigt dazu nur einen intelligenten Relais oder einen Zigbee/Matter-Controller. Doch es gibt ein Problem: Die Einschaltstromstärke ist sehr hoch. In dem Moment, in dem die Infrarotlampe eingeschaltet wird, wird eine enorme Menge an Energie benötigt. Wenn man ein billiges Relais verwendet, können die Kontakte dabei sogar verschweißt werden. Das ist nicht gut. Deshalb verwenden wir hochwertige Komponenten, die mit solchen Belastungen umgehen können.
Das Ergebnis? Es geht sehr schnell. Sobald man dem Gerät sagt, dass es sich erwärmen soll, schließt das Relais und man spürt die Wärme bereits nach Sekunden.
Die Realität bei der Installation
Hier wird es kompliziert. Diese Geräte erzeugen viel intensive, lokalisierte Wärme. Auch bei IPX5-Schutz muss das Gerät trotzdem atmen können. Ich habe schon Leute gesehen, die diese Geräte zu fest in die Deckenmontagen einbauen, damit sie „verborgen“ erscheinen. Das ist ein Fehler. Ohne Luftzirkulation kann der thermische Schalter ausfallen – oder schlimmer noch: Die internen Schaltungen können beschädigt werden.
Ein Profi-Tipp: Verwenden Sie Hochtemperaturkabel. Wenn man normale Kabel verwendet, wird die Isolierung nach einigen Jahren brüchig und reißt. Das möchte niemand.